Bremen-Oldenburg-Wilhelmshaven

Die Oldenburgische Jadebahn verbindet die Stadt Oldenburg mit dem neuen preußischen Kriegshafen bei Heppens, dem späteren Wilhelmshaven. Gleichzeitig entsteht eine Verbindung von Oldenburg nach Bremen, die allerdings etwas früher eröffnet werden kann.
Die Stationen: Bremen, Huchting, Heidkrug, Delmenhorst, Hoykenkamp, Schierbrok, Grüppenbühren (ab 1938: Bookholzberg), Hude, Wüsting, Neuenwege, Oldenburg, Oldenburg Ziegelhofstraße, Bürgerfelde, Neusüdende, Rastede, Hahn, Jaderberg, Varel, Dangastermoor, Ellenserdamm, Sande, Mariensiel, Bant (ab 1917: Rüstringen, ab 1937: Wilhelmshaven West), Heppens (ab 1869: Wilhelmshaven, ab 1937: Wilhelmshaven Hbf).
Anschlüsse bestehen


BREMEN.

Bremen Hbf
Ansichtskarte, gelaufen 1898, Verlag Stengel & Co., Dresden

Das heute noch vorhandene, große Empfangsgebäude bildet die östliche Endstation für die Züge auf der Jadebahn. Der Bahnhof gehörte der Preußischen Eisenbahn, die Strecke der Oldenburgischen Staatsbahn beginnt eigentlich erst bei Bremen-Neustadt.


BREMEN-NEUSTADT.

Bremen-Neustadt
Ansichtskarte ohne Jahr, Verlag Alb. Rosenthal, Bremen

Auch das großzügig ausgeführte Bahnhofsgebäude von Bremen-Neustadt ist heute noch vorhanden.


HUCHTING.


HEIDKRUG.


DELMENHORST.

Delmenhorst
Ansichtskarte, herausgegeben 1905, Verlag H. Brandt, Delmenhorst

Diese Ansicht zeigt den Delmenhorster Bahnhof in seiner ursprünglichen Anlage, dem Empfangsgebäude gegenüber befindet sich noch die Betriebswerkstätte mit dem Lokschuppen. In den 1970er Jahren wurde die Bahnstrecke hochgelegt, so dass sich das Bild hier stark verändert hat.


HOYKENKAMP.


SCHIERBROK.


GRÜPPENBÜHREN, ab 1938: BOOKHOLZBERG


HUDE.

Hude
Ansichtskarte, um 1905, Verlag Heinr. F. Holtmann, Bremen

WÜSTING.


NEUENWEGE.


OLDENBURG (OLDB).


OLDENBURG-ZIEGELHOFSTRAßE.

Oldenburg Ziegelhofstraße
Ansichtskarte, datiert 1907, Verlag Hermann Ch. Büsing, Oldenburg

Eine sehr schöne Ansicht der Fußgängerüberführung und der oldenburgischen Signale. Links im Bild die Strecke nach Leer, rechts das Gleis der Jadebahn nach Wilhelmshaven.


BÜRGERFELDE.

„Lagepläne von Wärterhäusern der Strecke Oldenburg – Wilhelmshaven.“, August 1916, Ausschnitt

Diese detaillierte, maßstäbliche Zeichnung zeigt die Lage der Dienstgebäude der Haltestelle Bürgerfeld (damals noch ohne „e“) und des Postens 3 an der zweigleisigen Strecke von Oldenburg (links) nach Wilhelmshaven (rechts).


OFENERDIEK.


RASTEDE.

Bahnhof Rastede
Ansichtskarte, gelaufen 1911, Verlag M. Glückstadt & Münden, Hamburg

HAHN.


JADERBERG.


VAREL.

Varel
Ansichtskarte, gelaufen 1902, Verlag J. W. Aquistapace, Varel
Varel
Ansichtskarte, gelaufen 1916, ohne Verlagsangabe

DANGASTERMOOR.


ELLENSERDAMM.


SANDE.


MARIENSIEL.


BANT, ab 1917: RÜSTRINGEN, ab 1937: WILHELMSHAVEN WEST.


WILHELMSHAVEN.

Wilhelmshaven
Ansichtskarte, datiert 1908, Verlag Alb. Rosenthal, Bremen

Im preußischen Jadegebiet richtete die Oldenburgische Staatsbahn 1867 den Bahnhof Heppens ein. Als die entstandene Stadt zum 17. Juni 1869 den Namen König Wilhelms von Preußen erhielt, änderte sich auch die Bezeichnung des Bahnhofs in Wilhelmshaven (der Ort Heppens selbst befand sich ursprünglich auch gar nicht im preußischem Gebiet). Das hier festgehaltene Empfangsgebäude entstand kurz vor der Umbenennung.
Am 03.10.1937 änderte sich der Name (im Zuge der Stadtwerweiterung) dann in Wilhelmshaven Hbf, heute heißt der Bahnhof wieder Wilhelmshaven.


© Thomas Feldmann, Emden (Ostfriesland)
erstellt 24.03.2007 – letzte Änderung 26.06.2018