Hannoversche Westbahn

Westbahn Zwischen Emden und Rheine bildet die 1854 zwischen Emden und Papenburg und 1856 auf der Gesamtstrecke eröffnete Westbahn einen Teil der heute als „Emslandstrecke“ bekannten Verbindung Münster – Norddeich-Mole. In Rheine biegt die Strecke Richtung Osnabrück ab und verläuft nach Hannover. Die Westbahn selbst endete allerdings bereits in Löhne, von hier aus wurde Hannover über eine schon vorhandene Strecke der Cöln-Mindener Eisenbahn erreicht.
Durch verschiedene Umstrukturierungen ist dieser Zusammenhang im Laufe der Zeit verloren gegangen. Heute bildet der Streckenverlauf Hamm-Münster-Rheine-Emden eine Einheit (bzw. für Reisende die Relation Münster/Rheine-Norddeich Mole), allerdings liegt der Beginn der DB-Strecke 2931 in Hamm bereits bei km 134,77.

Die Stationen: Emden, Petkum, Oldersum, Neermoor, Leer, Ihrhove, Steenfelde, Papenburg, Aschendorf, Dörpen, Kluse, Lathen, Haren, Hemsen, Meppen, Geeste, Lingen, Elbergen, Leschede, Salzbergen, Rheine, Rodde, Hörstel, Esch, Ibbenbüren, Laggenbeck, Velpe, Lotte, Osnabrück-Eversburg, Osnabrück, Lüstringen, Wissingen, Westerhausen, Melle, Bruchmühlen, Ahle, Bünde, Kirchlengern, Löhne, (Hannover).

Anschlüsse bestehen


Hendschel's Telegraph, 1865
Fahrplan aus Hendschel’s Telegraph, Ausgabe Juni 1865

Die erste Eisenbahn in Ostfriesland

Ein Bericht über den Bau der Eisenbahn Emden – Papenburg von einem unbekannten Zeitzeugen.

Der erste Eisenbahn ist in Ostfriesland im Jahre 1851 zu machen angefangen und war im Jahre 1854 den 23. November soweit fahrbaar von Emden nach Papenburg, da der erste Personenzug den 23. November von Emden nach Papenburg führte. Da waren gross Maschiene, war die Personen Wagen. Die beiden Maschien waren bekräntzt und auf dem Zuge sind hier in Neermoor auss zwei kleine Kanonen geschossen worden, zum freude, dass der Bahn soweit eröffnet war. Wir nanten damahls die beiden kleine Kanonen Dreibasster. Am demselben Tage war dass Land weiss mit Schnee bedeckt, als war der Tag gerade hier Buss und Bettag. Der erste Persoen, der dem Eisenbahn aussgemessen hat, war Bau Conduktür Pallens, der erste Eisenbahnaufseher war Burdorf, der zweite Linkermann, der ist in Leer gestorben und die Eissenbahnarbeiter haben ihn von der jetzigen Leeranerstrasse durch die Osterstrasse auf der Todtenbahre nach dem jetzigen Lutherische Kirchhof getragen und das ist er beerdigt. Der dritte Aufseher war Seelemeier, dass war der letzte Eisenbahn-Aufseher, da war der Bahn fertig. Der erste Schachtmeister bei Neermoor war Hölling. Der hatte im Südermeer 3hundert Maanschaften, meist solche Arbeiter welche in der Kar[r]e gingen und dass Sand auf die Bahn schieben. Der 2te Schachtmeister war Bunger, der 3te war Trodermann, der 4te war Brandes. Der 5te war zuletzt von den Schachtmeistern, die von Leer nach Oldersum für damahls der Bahn mit fertig gemacht haben, Butterbrod. Der Eisenbahn war gleich so breit gemacht, dass 2 bis drei Züge sich vorbeifahren können. Da der Eisenbahn von Emden nach Hannover fertig war, da fahren nicht mehr Züge mit Personen und Gütter Vieh [d. h. Personen- und Güterzüge befördern nun kein Vieh mehr]. Den 5 Täglich nach her [5 Tage danach] kamen allmälich mehr Züge. Da war lange nur ein Spur, jetz sind schon zwei da und bald kommt vielleicht dass dritte Geleise.
Muss noch bemerken, wass jeder Arbeiter pro Tag damahls verdiente. Der Tagelohn war erst 1 Mark 25 Pfennige die Person, etwas später verdient ein Person täglich 1 Mark 50 Pfennige. Da der Bahn bald fertig war verdient jeder Arbeiter a Tag 1 Mark 75 Pfennige. „O“, sagten die Arbeiter damahls, „dass ist ein sehr hoher Lohn“, aber dess Morgens 5 Uhr müssen die Leute bei der Arbeit sein, den[n] es war da schon zu stelle der Vorarbeiter, der die Leute ihr Namen aufschrieb, wenn der Schachtmeister noch nicht da war.

Anmerkungen:
1854 fiel der Buß- und Bettag auf den 22. November.
Die im Original völlig fehlende Zeichensetzung wurden zur besseren Lesbarkeit von mir ergänzt, ebenso die Anmerkungen in eckigen Klammern und kursiver Schrift.
Zur Erläuterung: Die plattdeutsche Sprache kennt nur die Artikel „de“ (der und die) und „dat“ (das), die in allen vier Fällen unverändert bleiben. Daher hat der – jedenfalls von Haus aus Platt sprechende – Erzähler mangels besseren Wissens in etwas unsicherem Hochdeutsch über „der Bahn“ und „das Sand“ gesprochen.


Zur Orientierung sind bei den Stationen die Streckenkilometer des Abschnittes Emden-Rheine nach dem Buchfahrplan Heft 2B der Bundesbahndirektion Münster, gültig vom 28. Mai 1972, angegeben. Die Angaben für den Abschnitt Rheine-Löhne stammen aus dem Buchfahrplan Güterzüge Heft 1000, gültig vom 22. Mai 1977 an.


EMDEN (km 348,6)

Emden
Fotografie, datiert 1888, Verlag W. Haynel, Emden & Borkum

Diese Fotografie des Emder Bahnhofes entstand 34 Jahre nach der Eröffnung der Strecke Emden-Papenburg. Vor dem Empfangsgebäude steht eine dagegen fast neue Lokomotive, die 1887 nach der preußischen Normalie M III-1 gebaut wurde (spätere Gattung P 31). Wahrscheinlich handelt es sich um die Lok 232 der Eisenbahndirektion Cöln (rechtsrheinische).

Emden Süd, GleisplanBenutzer von Google Earth können sich hier ein Overlay im Format „.kmz“ herunterladen, das den Bahnhofsplan von 1864 über die aktuellen Luftaufnahmen legt (Dateigröße ca. 2,2 MB), so wie links in der Vorschau zu sehen.

Emden Süd 1963
Foto aus dem Jahresbericht der IHK für 1963, vor Seite 65

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das stark beschädigte Empfangsgebäude behelfsmäßig wieder hergerichtet. Doch noch 1963 bemängelt die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg, die Verhältnisse an den Emder Bahnhöfen seien „eine Beleidigung für die Seehafenstadt Emden“. Bis Abhilfe geschaffen wird sollte es allerdings noch einige Jahre dauern, dann aber an anderer Stelle (siehe bei der Küstenbahn).

Bw Emden 1956

Das Bw Emden im Jahre 1956. Es handelt sich um einen Ausschnitt aus einem Feuerlösch-Lageplan, der den gesamten Bereich des Rangier- und des ehemaligen Südbahnhofes umfaßt. Das Original ist stark gestaucht (Längenmaßstab 1:4000, Breitenmaßstab 1:1500), was für den Zweck (die Angabe der Standorte von Hydranten und anderen Löschwasser-Entnahmestellen) durchaus angebracht ist. Auf diese Weise konnte man den Plan in einem handlichen Format halten. Damit man die Lage der Gleisanlagen etwas besser erkennen kann, habe ich den Ausschnitt wieder etwa auf einen einheitlichen Maßstab gezerrt – worunter allerdings die Beschriftungen sehr leiden.


Straßenbrücke Petkumer Straße (bei km 347,9)

Brücke Petkumer Straße, Emden
Die Brücke über die Petkumer Straße am 30.03.2019. Foto: Thomas Feldmann

Ursprünglich bestand im Zuge der Petkumer Straße ein Bahnübergang etwas südlich der heutigen Score-Verwaltung (links außerhalb des Bildes). Als um das Jahr 1900 der Rangierbahnhof geschaffen wurde, wurden die Strecke und der Bahnhofskopf hochgelegt und etwas weiter südöstlich eine Eisenbahnbrücke errichtet. Die Petkumer Straße bekam dafür einen neuen Verlauf und macht seither einen nach Osten ausladenden Bogen.


Wykhoffweg bei Borssum (bei km 346,6)

Posten 246 am Bü Wykhoffweg, Emden
Foto: Oskar Schmidt, Stadtplanungsamt Emden, 07.08.1982

Direkt am Bahnübergang Wykhoffweg (links außerhalb des Bildes) befand sich der Posten 346, der tatsächlich ein bisschen nach richtigem Bahngebäude aussah.


PETKUM (km 344,4)

Die Haltestelle Petkum wurde erst 1872 eingerichtet, zunächst nur probehalber. Entsprechend hatte sie anfangs auch kein Gebäude erhalten. Erst nach der vorletzten Jahrhundertwende wurde dessen Bau in Angriff genommen und 1906 abgeschlossen. Baukosten: 22000 Mark.


Klappweg bei Petkum (bei km 343,3)

Petkum, Böschungssetzungen bei Brücke Klappweg
Fotografie, 1966, Archiv der Bundesanstalt für Wasserbau Nr. HB12825 (www.baw.de, CC BY 4.0)

Als Ersatz für den Bahnübergang im Zuge des Klappweges bei Petkum entstand 1966 eine Straßenbrücke. Der schlechte Untergrund führte noch vor der Fertigstellung zu enormen Versackungen der Rampen, was Anlass für dieses Foto gab.
Posten 260 war doch etwas einfacher gehalten als sein Pendant bei Borssum.


Um 1940/41 begann zwischen Petkum und Oldersum der Bau einer Art Vorbahnhof in Verlängerung des Bahnhofes Oldersum. Vor allem Zugbewegungen von und zu Kohlenkai und Erzkai im Emder Binnenhafen (heute Nord- und Südkai) wären – durch Umgehung des Emder Rangierbahnhofes – wesentlich vereinfacht worden. Die Arbeiten wurde aber bereits 1943 wieder eingestellt.
Die Ausmaße der Anlage lassen sich auf Luftbildern trotzdem bis heute recht gut ausmachen. Die Brücke über die Lange Maar direkt westlich des Oldersumer Bahnhofes bietet Platz für ein drittes Gleis, ebenso das nach Westen anschließende Planum. Ab Höhe Grootlandsweg erweitert sich die Fläche allmählich (wie für eine Gleisharfe erforderlich) und formt schließlich grob ein Rechteck von 100 Metern Breite und über 600 Metern Länge. Hier hätten also wohl 10 bis 12 Gleise mit jeweils über 500 m Nutzlänge entstehen können.


OLDERSUM (km 339,4)

Oldersum
Fotografie ohne weitere Angaben

Der Bahnhof Oldersum wurde zum 26.05.1979 geschlossen.


NEERMOOR (km 331,5)

Neermoor (Gleisseite)
Foto: Thomas Feldmann, 08.04.2006

Auch in Neermoor halten seit dem 26.05.1979 keine Züge mehr. Bei meinem Besuch im April 2006 befand sich das einst ansprechende Empfangsgebäude leider in keinem guten Zustand.
Laut einer Meldung von Anfang 2019 könnte der Ort in naher Zukunft aber wieder eine Eisenbahn-Haltestelle bekommen, dann aber wohl am Bahnübergang Kirchstraße.


LEER (Ostfriesl) (km 323,1)

Leer
Ansichtskarte, gelaufen 1901, ohne Verlagsangabe

Leer 1883Die Anlagen des Leeraner Bahnhofes mit seinem Anschluss an den Hafen im Jahre 1883. Der Zollspeicher (im Bild oberhalb des Empfangsgebäudes direkt am Kai) ist heute noch vorhanden, das Hafenbassin und der anschließende Teil der Ledaschleife dagegen wurde bereits vor Jahrzehnten zugeschüttet. Hier befindet sich heute unter anderem das Postgebäude mit seiner Hoffläche und die Polizei.

Leer
Fotografie, P. W. Romani van der Werf, Zeewolde/NL

Bahnsteigszene am einem Sonnabend im Juli 1973, 14:30 Uhr. Lok 012 077-4 macht sich mit ihrem Vorzug auf den Weg nach Münster. Der Zug ist aus vier Bye und einem Schürzenwagen 1. Klasse gebildet.


Ledabrücke

Da die Leda beim Bau der Westbahn noch einen wichtigen Verkehrsweg ins ostfriesche Binnenland darstellte, musste der Fluss mit einer beweglichen Brücke überquert werden. So entstand hier eine Blechbalkenbrücke mit sechs festen Feldern und einer einarmigen Drehbrücke. Bei ihrer Fertigstellung war sie die größte der bis zu diesem Zeitpunkt 52 in Schmiedeisen ausgeführten Brücken der Hannöverschen Staatsbahn. Ab dem 11. März 1912 verfügte die Ledabrücke dann auch über Deckungssignale.

Fotografie aus „40 Jahre ED Münster i. W.“

Der ursprüngliche Bau wurde später durch die abgebildete doppelte Drehbrücke ersetzt. Das etwa 1930 entstandene Foto zeigt in Bildmitte den beweglichen Teil sowie an den Bildrändern die auf beiden Ufern vorhandenen Blockstellen I und II. Der Schiffsverkehr hat offensichtlich bald stark nachgelassen: Im Amtsblatt der Reichsbahndirektion Münster wird gemeldet, dass am 23.02.1935 die beiden Blockstellen außer Betrieb genommen werden, weil die Drehbrücken festgelegt worden sind. Signale und andere Einrichtungen werden kurz darauf entfernt. Gegen Kriegsende wird auch die Ledabrücke gesprengt, kurz daraus wird der Betrieb über eine eingleisige Notbrücke wieder aufgenommen.

Ledabrücke, Leer
Fotografie, 06.05.2007, Thomas Feldmann, Emden

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam man nun mit einer unbeweglichen Kontruktion aus. Obwohl die Pfeiler der neuen, 1957 fertiggestellten Ledabrücke für einen zweigleisigen Betrieb ausgelegt wurden und darauf sogar noch bei der Elektrifizierung Rücksicht genommen wurde (Lage der rechten Speiseleitung!), besitzt sie bis heute nur einen eingleisigen Überbau – Wärterhäuser gibt es natürlich auch keine mehr.

 


IHRHOVE (km 315,5)

Ihrhove
Ansichtskarte, datiert 1924, Verlag Rolf & Co., Hannover

Das Bahnhofsgebäude der Hannöverschen Staatsbahn stand auf der Ostseite der Strecke direkt am Bahnübergang.

Ihrhove
Ansichtskarte, datiert 1913, Verlag Carl Müller, Leer

Mit dem Bau der oldenburgischen Strecke von Oldenburg über Leer nach Nieuweschans entstand ein neuer Bahnhof in Insellage zwischen den Gleisen nach Nieuweschans (rechts außerhalb des Bildes) und der nun preußischen Strecke Emden-Rheine (vorne). Am 11. Juli 1924 ist das Gebäude fast vollständig abgebrannt, die Ruine wurde kurz darauf abgebrochen.

Ihrhove
Ausschnitt aus einer Negativplatte, 20.10.1958, Verlag CeKaDe, Dortmund

Der Inselbahnsteig blieb nach dem Brand in seiner Funktion erhalten. Das neue Empfangsgebäude (rechts, heute noch vorhanden) wurde 1925/26 dann aber wieder östlich der Strecke errichtet, so dass die Reisenden die Gleise überqueren mussten.
Links daneben (Bildmitte) steht noch der alte Hannöversche Bahnhof, der nach dem Bau des zweiten Empfangsgebäudes vermietet worden war und daher nach dessen Zerstörung nicht zur Verfügung stand. Er wurde schließlich um 1970 abgebrochen.
Das Haus gleich dahinter beherbergte eine Gaststätte und diente als Haltepunkt der Kleinbahn Ihrhove-Westrhauderfehn. Es ist damit gleichsam Nummer 4 in der Reihe der Ihrhover Bahnhofsgebäude.


STEENFELDE (km 312,4)

Steenfelde
Ansichtskarte, gelaufen 1917, Verlag Carl Müller, Leer

Wie bei vielen kleinen Ortschaften hielt man beim Bau der Bahn einen Halt in Steenfelde für entbehrlich. So wurde die Haltestelle hier erst im Jahr 1911 eingerichtet und laut Amtsblatt der KED Münster am 1. Juni dem Betrieb übergeben.

Links unten: Die Haltestelle Steenfelde und der Bahnübergang mit versammelter Mannschaft irgendwann vor dem Ersten Weltkrieg.

ehem. Haltestelle Steenfelde
Fotografie, 18.04.2007, Thomas Feldmann, Emden

Rechts: Die gleiche Stelle am 18. April 2007. Einen Bahnübergang gibt es hier noch, das kleine Haltestellengebäude wurde im August 1987 abgebrochen.


Block Steenfelde (km 311,2)

Block km 311,2 bei Steenfelde
Fotografie, 16.04.2007, Thomas Feldmann, Emden

Dieses ehemalige Blockstellengebäude befindet sich rund einen Kilometer südlich der früheren Haltestelle.


PAPENBURG (Ems) (km 306,1)

PapenburgDer Papenburger Bahnhof wurde ähnlich gestaltet wie die in Emden und Leer: Empfangsgebäude in Seitenlage (am Ende der Bahnsteige) und ein neben den Gleisanlagen liegendes Hafenbecken.

Papenburg DrehbrückeGleich an der südwestlichen Bahnhofseinfahrt musste der Hauptkanal überquert werden, der – von der Ems weit ins Moor gegraben – die Keimzelle Papenburgs bildete. Da der Schiffsvekehr auf den Kanälen und Wieken der Fehnkolonie damals noch große wirtschaftliche Bedeutung hatte, musste natürlich eine bewegliche Brücke gebaut werden. Die Wahl fiel auf eine ungleichschenklige Drehbrücke. Heute befindet sich hier eine markante doppelte Klappbrücke mit einem zwischen den Gleisen angeordeneten Stellwerk, nachdem 1952 zunächst nur eine Brücke gebaut worden war.

ASCHENDORF (km 300,8)

Ansichtskarte ohne Verlag und Jahr, gelaufen 1903

Aschendorf musste sich mit einem etwas einfacheren Empfangsgebäude begnügen, wie es ähnlich auch für andere mittlere Landstationen wie z. B. Neermoor oder Haren errichtet wurde.


DÖRPEN (km 291,5)


KLUSE (km 287,1)

Kluse

Um 17:40 Uhr irgendwann im Mai 1975 durcheilt 012 081-5 mit ihrem Zug den Bahnhof Kluse in Richtung Emden.


LATHEN (km 279,0)


HAREN (Ems) (km 270,4)

Haren
Ansichtskarte, ohne Jahr, Verlag F. Hüsig, Lingen

HEMSEN (Ems) (km 265,0)

Hemsen bekam zum 1. Mai 1905 einen Haltepunkt für den Personen- und den beschränkten Gepäckverkehr. [Amtsblatt der KED Münster 20/1905]


MEPPEN (km 260,1)

Meppen
Ansichtskarte, 1911, Verlag W. Döbbeler, Meppen

GEESTE (km 249,0)


LINGEN (km 239,8)

Lingen
Ansichtskarte, gelaufen 1919, Verlag R. van Acken, Lingen
Lingen
Ansichtsarte, ohne Jahr, Verlag L. Nottbeck, Lingen

Hanekenfähr


ELBERGEN (km 232,0)


LESCHEDE (km 225,6)

Leschede
Ansichtskarte, ohne Jahr, Verlag Wilhelm Draschner, Leschede

SALZBERGEN (km 216,7)

Salzbergen
Ansichtskarte, gelaufen 1905, Verlag F. Hüsig, Lingen

RHEINE (km 208,9 / 179,9)

Rheine
Ansichtskarte, gelaufen 1906, Verlag H. Siebenhar, Cöln & Rheine

Der erste (hannöversche) Bahnhof in Rheine wurde am 30. Juni 1856 nach rund drei Jahren Bauzeit eröffnet, hier in der rechten Bildhälfte zu sehen.  1884 wurden die bis dahin getrennten hannöverschen und westfälischen Bahnhöfe zusammengefasst und es entstand ein neues gemeinsames Stationsgebäude, das dürfte der gestreifte Bau links sein.
Nach dem Bau des (dritten) Empfangsgebäudes von 1927 blieb das erste zwar noch erhalten, es wurde aber 1976 abgebrochen, um einem neuen Betriebsgebäude Platz zu machen.

Ansichtskarte, 1943, Verlag Cramers Kunstanstalt, Dortmund

1927 wurde der Bahnhof stark umgebaut und erhielt dabei auch eine neues, modernes Empfangsgebäude. Einer der markanten Ecktürme des ersten Bahnhofes von 1856 ist hier am linken Bildrand noch zu sehen.


RODDE (km 173,0)

Rodde
Ansichtskarte, um 1950, Verlag Willy Küsters, Rheine

HÖRSTEL (km 168,2)


ESCH (km 163,6)

heute: Ibbenbüren-Esch


IBBENBÜREN (km 158,6)


LAGGENBECK (km 154,1)

heute: Ibbenbüren-Laggenbeck


VELPE (km 148,1)


LOTTE (km 142,9)

Lotte
Ansichtskarte, ohne Jahr, Verlag M. Wilk, Osnabrück

OSNABRÜCK-EVERSBURG (km 137,4)


OSNABRÜCK (km 132,4)

Osnabrück
Ansichtskarte, Poststempel 1898, Verlag F. W. J.
Osnabrück
Ansichtskarte, 1902, Verlag Reinicke & Rubin, Magdeburg

LÜSTRINGEN (km 128,6)

Lüstringen
Ansichtskarte, gelaufen 1952, Verlag H. Kamlage, Osbnabrück

WISSINGEN (km 122,3)


WESTERHAUSEN (km 116,8)


MELLE (km 111,3)

Melle
Ansichtskarte, gelaufen 1906, Verlag J. F. Selige, Melle

BRUCHMÜHLEN (km 104,0)


AHLE (km 98,9)


BÜNDE (km 95,2)

Bünde
Ansichtskarte, gelaufen 1915, Verlag Gebr. Rahning, Bünde

Ein Blick vom Bahnübergang Bahnhofstraße nach Osten. Beachtenswert sind die Überdachungen des Bahnsteigtunnels und die preußischen Signale mit ihren hochliegenden Antrieben.


KIRCHLENGERN (km 90,5)


LÖHNE (km 85,3)

Löhne
Ansichtskarte, gelaufen 1925, Verlag Hermann Lorch, Dortmund

In Löhne endet – streng genommen – die Hannoversche Westbahn. Den restlichen Teil der Reise nach Hannover legen die Züge auf den Gleisen der Cöln-Mindener Eisenbahn zurück.
Das (je nach Quelle) etwa 1916/1917 fertiggestellte, große Empfangsgebäude ist noch vorhanden, es befindet sich aber seit einigen Jahre in Privatbesitz und dient nicht mehr als Bahnhof.

Löhne
Ansichtskarte, 1956, Verlag A. Victor Wehling, Bielefeld

Ein Teil des Geländes am östlichen Ende des Gleisfeldes in einer Luftaufnahme. Von rechts oben kommt die Lübbecker Straße, nach links führt die (heute Alte) Bünder Straße. Das Stellwerk existiert nicht mehr.


HANNOVER (km 0,0)

Hannover
Ansichtskarte, gelaufen 1898, Verlag Römmler & Jonas, Dresden

© Thomas Feldmann, Emden (Ostfriesland)
erstellt 30.07.2006 – letzte Änderung 18.08.2019